Meine Erfahrungen als Künstlerin seit 2011 mit über 1100 verkauften Originalgemälden

Mein erster Onlineshop auf der Plattform DaWanda
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Mein erstes verkauftes Bild: Distelfinken auf Leinwand. Elf Tage nach Eröffnung meines DaWanda-Shops fand dieses Gemälde seine Käuferin.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie stolz ich damals war. Nicht wegen des Geldes, sondern weil tatsächlich jemand bereit war, ein Bild zu kaufen, das ich selbst gemalt hatte. Für mich war das etwas ganz Besonderes und ich hätte nie gedacht, dass daraus einmal ein Kunstgeschäft entstehen würde, das mich über viele Jahre begleiten sollte.
Zu meiner Überraschung blieb es nicht bei diesem einen Verkauf. Schon bald folgten regelmäßig weitere Bestellungen und viele Kunden kamen immer wieder zurück. In den ersten Jahren lief es erstaunlich unkompliziert. Ich habe gemalt, neue Bilder eingestellt und sie wurden gefunden und verkauft. Social Media spielte damals kaum eine Rolle und von Instagram, Pinterest oder YouTube war ich weit entfernt.
Welche Bilder sich über die Jahre am besten verkauft haben
Wenn ich gefragt werde, welche Motive sich bei mir am besten verkauft haben, lautet die Antwort immer: Natur.
Besonders gefragt waren Blumenbilder, Seerosenmotive, Tierbilder mit Rehen und Füchsen, Vogelkunst wie Schwäne, Flamingos und Schneeeulen, Fliegenpilze, winterliche Landschaften mit Beeren und Tieren im Schnee sowie später auch Elfen, Engel und romantische Fantasiemotive.
Dabei war ich nie die große Landschaftsmalerin. Mich haben eher die kleinen Szenen fasziniert: ein Vogel zwischen Blüten, eine Seerose auf stillem Wasser, ein Tier im Schnee oder heute eine Elfe zwischen Fingerhüten und Clematis.
Wenn ich heute auf meine frühen Bilder schaue, sehe ich natürlich auch meine Entwicklung. Trotzdem erkenne ich etwas wieder, das bis heute geblieben ist: meine Liebe zur Natur und der Wunsch, Bilder zu malen, in die man sich hineinträumen kann und mit der Natur verbunden ist.
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Eisvögel gehören seit vielen Jahren zu meinen beliebtesten Tiermotiven. Naturbilder mit heimischen Vögeln und stimmungsvollen Landschaften fanden bei meinen Kunden immer wieder großen Anklang. -
Schnee-Eulen zählen bis heute zu den erfolgreichsten Motiven in meinem Kunstsortiment. Winterbilder mit Tieren, Schnee und einer ruhigen Atmosphäre wurden über viele Jahre besonders häufig gekauft. -
Blumenbilder mit Löwenzahn und Pusteblumen gehörten zu meinen frühen Naturmotiven. Viele Käufer schätzten die leichte, verträumte Stimmung und die Erinnerungen an Frühling und Kindheit. -
Winterliches Tierbild mit Eichhörnchen auf einem Baumstumpf. Naturmotive mit heimischen Tieren und jahreszeitlichen Stimmungen begleiten meine Kunst seit den Anfängen meines Kunstgeschäfts.
Was ich aus über 1100 verkauften Bildern gelernt habe
Kunden kaufen nicht einfach nur ein Bild
Viele Käufer haben mir geschrieben, dass sie sich durch ein Bild an ihre Kindheit erinnert fühlen oder dass es sie an einen besonderen Ort erinnert. Andere fanden bei mir ein Bild ihres Lieblingstieres oder suchten genau die romantische Stimmung, die sie in ihrem Zuhause haben wollten.
Heute glaube ich deshalb, dass Menschen selten einfach nur ein Bild kaufen. Sie kaufen etwas, das sie berührt, das Erinnerungen weckt oder ihnen jeden Tag aufs Neue Freude bereitet.
Manchmal sehen andere Menschen etwas, das man selbst nicht erkennt
Eine meiner größten Überraschungen war ein Bild, das ursprünglich nur als Hintergrund für eine Schneeeule gedacht war. Wegen einer längeren Krankheit konnte ich nicht daran weiterarbeiten. Meine Tochter meinte damals, das Bild sehe auch ohne Eule schön aus.
Ich war sehr skeptisch, stellte es aber trotzdem zum Verkauf ein und zu meiner Überraschung wurde es schnell verkauft und erhielt eine besonders nette Bewertung.
Seitdem weiß ich, dass wir Künstler unsere eigenen Werke oft viel kritischer betrachten als die Menschen, die sie kaufen.
Gute Kunst darf ihren Wert haben
Rückblickend würde ich meine Preise heute anders kalkulieren als zu Beginn meiner Selbstständigkeit. Als ich 2011 meinen ersten Shop eröffnete, stand für mich vor allem die Freude am Malen im Vordergrund. Erst mit der Zeit habe ich gelernt, wie viel Arbeit, Erfahrung und Bürokratie tatsächlich im Online-Kunstverkauf stecken. Heute weiß ich, dass handgemalte Kunst ihren Wert haben darf und dass viele Käufer genau diese Einzigartigkeit zu schätzen wissen.
Stammkunden sind etwas ganz Besonderes
Zu den schönsten Erfahrungen gehören für mich die Menschen, die mich über viele Jahre begleitet haben.
Einige Kunden haben bereits bei DaWanda Bilder von mir gekauft und mich später auf Etsy oder eBay wiedergefunden. Erst vor Kurzem hat eine Kundin erneut ein Bild bei mir gekauft, nachdem sie schon vor vielen Jahren Kundin bei mir gewesen war.
Besonders gefreut habe ich mich über einen Käufer, der nach mehreren Käufen in seiner Bewertung schrieb, dass dies inzwischen sein drittes „Original Schwarz“ sei.
Diese Worte habe ich bis heute nicht vergessen.
Solche Rückmeldungen bedeuten mir oft mehr als jede Verkaufsstatistik, weil sie zeigen, dass Menschen nicht nur ein einzelnes Bild kaufen, sondern über Jahre eine Verbindung zu meiner Kunst aufbauen. Es sind Kunden dabei, die sich im Herbst und Winter mal wieder ein neues Bild gönnen oder auch jeden Sommer ein weiteres Zimmer ihrer Wohnung renovieren und mit meiner Kunst ausstatten.
Wenn Kunst mehr wird als Dekoration
Besonders berührt haben mich im Laufe der Jahre die vielen Nachrichten, die ich von Kunden erhalten habe.
Manche schrieben mir, dass eines meiner Bilder sie durch eine schwere Zeit begleitet hat. Andere erzählten von Trauer, Krankheit oder persönlichen Krisen und davon, wie viel ihnen ein bestimmtes Motiv bedeutet hat.
Oft waren es gerade die Bilder mit einer ruhigen, hoffnungsvollen oder verträumten Stimmung, die Menschen in schwierigen Lebensphasen angesprochen haben.
Solche Nachrichten haben mir immer wieder gezeigt, dass Kunst viel mehr sein kann als Dekoration für eine Wand. Manchmal erinnert ein Bild an einen geliebten Menschen, manchmal schenkt es Trost, manchmal einfach nur einen kleinen Moment der Ruhe in einem anstrengenden Alltag.
Wenn ich heute auf die vielen verkauften Bilder zurückblicke, dann denke ich nicht zuerst an Verkaufszahlen. Ich denke an die Menschen dahinter. An die Stammkunden, die mich seit vielen Jahren begleiten. An Käufer, die mir Fotos meiner Bilder an ihrer Wand geschickt haben. Und an Nachrichten von Menschen, die mir geschrieben haben, dass eines meiner Bilder ihnen in einer schwierigen Zeit Freude, Trost oder Hoffnung geschenkt hat und mir persönliche Geschichten anvertraut haben, die mich berührt und zum Nachdenken gebracht haben.
Wie sich der Kunstmarkt verändert hat
Natürlich hat sich der Kunstmarkt in den letzten fünfzehn Jahren stark verändert.
Früher reichte es oft aus, ein neues Bild bei etsy oder ebay einzustellen und darauf zu warten, dass Interessenten es entdecken. Heute ist die Konkurrenz deutlich größer geworden, insbesondere durch die Flut von KI-Bildern und Künstler müssen viel mehr Zeit in ihre Sichtbarkeit investieren.
Pinterest, Instagram, YouTube, Blogs und Newsletter spielen inzwischen eine wesentlich größere Rolle als noch vor einigen Jahren.
Trotzdem glaube ich nach wie vor daran, dass handgemalte Originalgemälde ihren Wert behalten. Menschen, die Kunst und das Besondere lieben, suchen nicht einfach nur nach Dekoration. Sie suchen etwas Persönliches, etwas Einzigartiges und etwas, das sie über viele Jahre begleiten kann.
Warum ich auch heute noch male
Kreativität war schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Schöne Farben, die Natur, Tiere und Blumen haben mich schon immer fasziniert und tun es bis heute.
Wenn ich in der Natur einen besonders schönen Moment wahrnehme, entsteht vor meinem inneren Auge schon eine Art Vision wie das fertige Bild später aussehen soll.
Dann freue ich mich auf eine neue Leinwand und den Prozess, in dem aus einer ersten Idee langsam ein neues Bild entsteht.
Meine Erkenntnis nach über 1100 verkauften Originalgemälden
Wenn ich heute auf mein erstes verkauftes Distelfinkbild zurückblicke, sehe ich nicht nur, wie sehr sich mein Malstil verändert hat. Ich sehe vor allem den Anfang einer Reise, die inzwischen über 15 Jahre andauert und bis heute nicht zu Ende ist.
Wenn ich aus all diesen Jahren eine Erkenntnis mitgenommen habe, dann diese: Menschen kaufen Kunst nicht nur wegen der Farben oder der Technik. Sie kaufen Kunst, weil sie sich darin wiederfinden. Weil sie Erinnerungen weckt, Emotionen auslöst oder ihnen ein kleines Stück von der Welt zeigt, die sie lieben oder in die sie sich flüchten möchten, um etwas Abstand vom hektischen Alltag zu finden.
Vielleicht findet sich auch heute noch irgendwo zwischen Fingerhüten, Seerosen, Winterlandschaften und Tierportraits genau das Bild, das dieselbe kleine Freude auslöst wie damals bei meinen ersten Käufern.
Und wer weiß – vielleicht beginnt die Geschichte eines meiner nächsten Bilder schon bald an Ihrer Wand.
Über die Autorin
In meinem Shop finden Sie handgemalte Originale, Kunstdrucke und regelmäßig neue Werke direkt aus meinem Atelier. Alle meine Gemälde sind Unikate und entstehen in meinem kleinen gemütlichen Atelier im Sauerland.
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Aktuelles Fingerhut-Gemälde aus meinem Atelier. Heute male ich vor allem romantische Naturbilder mit Blumen und Tiermotiven, gerne auch mit Fantasieelementen wie Elfen, die von der Schönheit der Natur inspiriert sind.
https://www.kunstatelier-christiane-schwarz.de/

